Das Konzert

Am Samstag, 13.6.2026, um 18 Uhr, gibt die Pianistin Oxana Shevshenko in der Trinitatiskirche in Ruhla, Köhlergasse 42, ein Klavierkonzert mit Werken von Friedrich Lux. Die Lux Festspiele 2026 präsentieren damit erstmals Klavierwerke des aus Ruhla stammenden Komponisten zusammen mit Werken aus der Epoche der Romantik. Die Trinitatiskirche ist der besondere Ort, an dem besondere Musik erklingt.

Die Lux Festspiele 2026 werden von der Stadt Ruhla, vom Naturpark Thüringer Wald und vom Wartburgkreis gefördert sowie von der Ohraenergie GmbH und der Wartburgsparkasse finanziell unterstützt. Der Verein dankt allen Förderern und Spendern. Nur gemeinsam mit der Region und mit leistungsstarken Partnern sind solche exzellenten Kulturveranstaltungen möglich.

Die Künstlerin

Das Klavierkonzert wird gestaltet von Oxana Shevchenko, die schon 2013 bei den ersten Lux Festspielen mit einem Klavierkonzert der Sonderklasse das Publikum bezauberte. Die Künstlerin ist mittlerweile international renommiert. Insbesondere für Kammermusik hat sie viele Preise gewonnen. Hier kannst Du noch ein Bild von Oxana und einen längeren Text über Sie einfügen, wenn Du magst.

Oxana Shevchenko
Das Programm im Überblick

Im Programm werden fünf Klavierwerke von Friedrich Lux und zwei von Vater Georg Heinrich Lux erklingen. Die Stücke werden mit Werken von Schumann, Schubert, Mendelssohn-Bartholdy und Chopin kombiniert. Höhepunkt wird der Melodienkranz aus der Oper „Der Schmied von Ruhla“ von Friedrich Lux für Klavier sein. Uns erwartet ein einmaliges Erlebnis, denn mit Sicherheit ist dies die Erstaufführung im 21. Jahrhundert.

Details zum Programm:

Das Programm steht unter dem Motto „Utile cum dulce – Das Nützliche mit dem Angenehmen“ und bezieht sich auf das gleichnamige Klavierstück von Friedrich Lux. Der Erste Teil des Programms beginnt mit biographisch besonderen Werken. Friedrich Lux komponierte seine „Six Variations pour le piano“ Op. 1 in jungen Jahren, ebenso wie Robert Schumann seine „Abegg-Variationen“ Op. 1. Robert Schumann war damals 19 Jahre alt. Friedrich Lux war erst 10 Jahre alt, als er sein Op. 1 schrieb.

Lux‘ „Improvisationen über Themas aus “Figaros Hochzeit” von Mozart“ sind ein kompositorisches „Spiel“. Viele Komponisten beschäftigten sich mit berühmten musikalischen Themen der Vergangenheit und haben diese Melodien in allen Formen und Arten interpretiert und bearbeitet. Das war meistens eine Übung der Kreativität, Technik und der Virtuosität des Komponisten an dem Instrument, das er für die Auseinandersetzung mit dem Originalstück genutzt hat. Dieser Stil spontaner Kompositionen kommt auch in den „Impromptus“ von Franz Schubert zum Ausdruck.

Der erste Teil des Programms endet mit zwei schnellen Stücken: der „Chromatischen Polka“ von Georg Heinrich Lux und dem Großen Marsch „Die Wacht am Rhein” von Friedrich Lux.

Nach der Pause werden im zweiten Teil fünf Etüden aus Op. 73 „Utile cum dulci“ von Friedrich Lux mit einer Auswahl von Klavierstücken aus den „Liedern ohne Worte“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy kombiniert, einem Zeitgenossen von Lux. Friedrich Lux lässt sich von Tänzen inspirieren, die seinen Wurzeln in Ruhla entspringen und die seine Heimatverbundenheit zu Thüringen zeigen, wo traditionelle Tänze seit jeher eine wichtige Rolle in der lokalen und regionalen Folklore spielen.

Höhepunkt des Programms ist der „Melodienkranz“ aus „Der Schmied von Ruhla“ von Friedrich Lux. Die identitätsstiftende Oper zum Stoff der gleichnamigen Thüringer Volkssage stellt einen Höhepunkt des kompositorischen Werks von Friedrich Lux dar. Der Melodienkranz ist eine Sammlung der besten Motive aus der Oper. Mit dieser einmaligen Klavierkomposition werden die Konzertgäste viele der bekannten Melodien aus der Oper erkennen. Das Programm endet mit einer weiteren thematischen Paarung: der „Polonaise“ von Georg Heinrich Lux zusammen mit dem „Andante spianato et grande polonaise brillante“ von Frédéric Chopin.