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Thüringer Kultusministerium fördert Lux Festspiele 2013

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur fördert die Lux-Festspiele 2013 in Ruhla mit einer Summe von 20.000 Euro. Ein entsprechender Förderbescheid des Freistaates wurde Vertretern des Lux-Festspielvereins gestern auf der Wartburg übergeben. „Uns hat es überzeugt, wie der Verein an die Sache herangeht, welch dichtes Netzwerk er bereits geknüpft hat, um das Werk des vergessenen Ruhlaer Komponisten wieder in die Öffentlichkeit zu bringen“, begründet Dr. Philipp Adlung, Referatsleiter im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur die ungewöhnlich hohe Förderung des Landes. Diese von Ruhla ausgehende Initiative sei modellhaft und beispielgebend.  „Friedrich Lux hat das Zeug dazu, in der Reihe der bedeutenden Thüringer Komponisten einen würdigen Platz einzunehmen“, ist Adlung überzeugt.

Die Wartburg als Veranstaltungsort für die Übergabe der Förderung zu wählen, hat auch einen symbolischen Charakter. Durch die Sage „Der Schmied von Ruhla“, dessen Inhalt Friedrich Lux in einer romantischen Oper verarbeitet hat, ist die Verbindung zwischen Ruhla und der Wartburg gegeben. „Wir können Kultur nur gemeinsam in der Region und mit vielen Partnern entwickeln. Da gehören Eisenach und die Burg unbedingt dazu“, sagte der Bürgermeister der Stadt Ruhla, Hans-Joachim Ziegler.

Lux hat das Potential, eine große Entdeckung zu werden, meint der künstlerische Berater der Lux-Festspiele, Miquel Ángel Parera Salvá. Verschiedene Werke des gebürtigen Ruhlaer Komponisten Friedrich Lux werden während der Festspiele vom 15. bis 21. Juli 2013 in der Bergstadt aufgeführt. Dazu gehören Streichquartette, Lieder, Klavierstücke und der Melodienkranz, eine von Lux arrangierte Zusammenstellung der schönsten Melodien und Arien der Oper „Der Schmied von Ruhla“ für Orchester. Die Lux-Oper wurde 1882 im Mainz uraufgeführt und tourte dann erfolgreich über die Bühnen im deutschsprachigen Raum. Nach dem Tod von Friedrich Lux geriet das Werk in Vergessenheit.

Der Lux-Festspielverein will diesen Schatz nun heben und mit der Musik von Friedrich Lux und seinen Zeitgenossen die Region neu erklingen lassen. Bereits im Februar soll der Kartenvorverkauf für die Lux-Festspiele beginnen.

Im Palas der Wartburg übergab Dr. Philipp Adlung (2.v.l.) den Förderbescheid des Freistaates an den 2. Vorsitzendes des Lux-Festspielvereins, Dr. Gerald Slotosch (m.). Darüber freuten sich nicht nur der Bürgermeister der Stadt Ruhla, Hans-Joachim Ziegler (r.), sondern auch Rüdiger Lux, Vereinsmitglied und Familienforscher (2.v.r.) sowie der künstlerische Berater der Lux-Festspiele Miquel Ángel Parera Salvá (r.).

 
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