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Lux Werksarchiv wird aufgebaut

Die Werke des in Ruhla geborenen Komponisten Friedrich Lux (1820 bis 1895) wieder in die Öffentlichkeit zu bringen, hat sich der Lux-Festspielverein auf seine Fahnen geschrieben. Immer mehr Werke des fast in Vergessenheit geratenen Komponisten der Romantik tauchen nun wieder auf, gefunden in Familiennachlässen oder in Archiven. Diese Werke müssen, um heute wieder aufgeführt zu werden, in die heutige Notensprache übertragen werden.

Das Projekt des Aufbaus eines Werkskataloges und des Werksarchives „Friedrich Lux“ wurde in diesem Jahr von der Thüringer Staatskanzlei finanziell unterstützt. Landtagsabgeordneter Gustav Bergemann (CDU) setzte sich dafür ein, dass dem Verein dafür Überschüsse aus der Thüringer Staatslotterie in Höhe von 2.500 Euro zur Verfügung gestellt wurden. „Ich will gerne mit helfen, das Werk von Friedrich Lux weiter in die Öffentlichkeit zu bringen. Thüringen ist ein Kulturland, wir haben hier reiche Traditionen, die es zu bewahren gilt“, meint Gustav Bergemann.

 

Der Lux Festspielverein arbeitet daran, nach und nach das Werksarchiv und den Werkskatalog zu erarbeiten. „Wir arbeiten das auf, was uns Friedrich Lux hinterlassen hat, um seine Werke wieder aufzuführen. Ohne übertragene Noten können die Lux-Werke jedoch nicht gespielt werden“, erklärt Miquel Angel Parera Salva, der künstlerische Leiter der Lux-Festspiele. Er hat jetzt die drei Streichquartette und die Choralsinfonie transkribiert und im Auftrag des Vereins vervielfältigen lassen. Sie werden unter anderem während der Lux Festspiele im Mai des kommenden Jahres aufgeführt. „So haben wir im nächsten Jahr mehrere Aufführungen von Werken, die Jahrzehnte nicht gespielt wurden“, hebt Dr. Gerald Slotosch die Besonderheit der Reproduktionen hervor.

 

Das Lux-Werksarchiv wächst stetig weiter. Ging man vor rund zwei Jahren noch von einem Gesamtwerk von zirka 100 Musikwerken aus der Feder von Friedrich Lux aus, nähert man sich nun bereits der 200er Marke. Derzeit kennt man 173 Werke von Friedrich Lux. Insgesamt liegen im Vereinsarchiv bisher 85 Werke von Friedrich Lux, 80 bekannte Werke sind noch zu recherchieren, acht gelten als verschollen. Immer wieder werden aber Werke und Musikstücke des Komponisten gefunden. Beispielsweise ist nun ein Musik-Album einer Freimaurerloge aufgetaucht, in denen zahlreiche Lieder von Lux enthalten sind, davon viele Werke, die bisher noch nicht im Werksarchiv aufgeführt waren.

Nunmehr wurde eine Edition – enthalten sind Noten von den drei Streichquartetten (Opus Nr. 58, 87 und 95) – erstellt, die im Eigenverlag des Vereines nun verkauft werden. Interessierte Musiker oder Orchester können für einen Betrag von 32 Euro pro Streichquartett die Noten beim Verein erwerben. (Kontakt über info@lux-festspiele.de)

 
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