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Notenedition der 1. Sinfonie von Friedrich Lux (1820-1895) erschienen

Der Lux Festspielverein arbeitete neben der Vorbereitung der Lux Festspeile 2015 in den letzten Monaten an einem wichtigen Projekt, nämlich der Notenedition der 1. Sinfonie von Friedrich Lux. Die Notenedition umfasst eine Studienpartitur mit Vorwort zur Edition und das kompletten Aufführungsmaterial mit Partitur und allen Instrumentalstimmen.

Die „Sinfonie a-Moll“ von Friedrich Lux lag dem Lux Festspielverein seit Anfang 2013 als Autograph vor. Friedrich Lux schrieb seine 1. Sinfonie vermutlich 1846 in Ruhla. Das Autograph enthält dazu auf der letzten Seite eine Notiz: „Ruhla, Juli u. August 46.“ Friedrich Lux, der zu dieser Zeit bereits Musikdirektor am Hoftheater in Dessau war und im Frühjahr desselben Jahres dort auch die Uraufführung seiner ersten Oper „Das Käthchen von Heilbronn“ erlebte, verbrachte die Sommermonate oft in Ruhla, denn er war zeitlebens sehr heimatverbunden und suchte in den Wäldern rundum Erholung. Einer Überlieferung zufolge sagte Friedrich Lux dazu: „Ich bin Thüringer, und im Sommer wandere ich jedes Jahr wieder in die Heimat und trinke in unseren Wäldern Ozon, das erhält mich aufrecht.“

Die Erkenntnisse zu den persönlichen Umständen der Entstehung, zur Bewahrung der Komposition als Manuskript sowie zum zwischenzeitlichen Verbleib der 1. Sinfonie sind derzeit nur skizzenhaft darstellbar. Eine umfassende biographische Erforschung steht noch aus. Die Frage, warum diese Sinfonie nicht zu seinen Lebzeiten editiert und aufgeführt wurde, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht geklärt werden. Es gibt nur das Autograph, und weitere Quellen stehen nicht zur Verfügung.

Der Nachlass von Lux, der sich noch bis um 1960 im Familienbesitz befand, galt bis Anfang der 1990er Jahre als verschollen. Umso erstaunlicher ist es, wie die 1. Sinfonie wieder in den Gesichtskreis der musikalisch interessierten Familienteile gelang.

Der Lux Festspielverein ist dafür den Nachfahren aus der Familie Lux, insbesondere Rüdiger Lux (V), sehr dankbar. Ebenso dankt der Verein Jonathan Gammert und den Studierenden von der Abteilung Musikwissenschaft des Institutes für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die im Rahmen des vom Gutenberg-Lehrkolleg geförderten Projekts ELaM (Editionslabor Musikwissenschaft) die Edition der 1. Sinfonie erarbeitet haben.

Schließlich gilt der Dank dem Freistaat Thüringen für die Bewilligung von Mitteln zur Förderung von Kultur und Kunst, die den Druck der vorliegenden Studienpartitur und des beim Lux Festspielverein zu entleihenden Aufführungsmaterials ermöglichten.

Zweck des Lux Festspielvereins ist die Bewahrung und die Wiederaufführung des musikalischen Erbes von Friedrich Lux. Die 1. Sinfonie von Friedrich Lux wird voraussichtlich bei den Lux Festspielen 2016 uraufgeführt werden können.

 

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